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Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 13:01 
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Grube ist als Bahnchef zurückgetreten!

Bahnchef Grube räumt noch heute seinen Arbeitsplatz -> https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... platz.html

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Gruß, Michael


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Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 14:03 
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Generalvertretungsleiter

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Ehrlich gesagt - ich bin, was die kolportierten Gründe für diesen "Abgang" betrifft, etwas skeptisch.

Ob man nun in solchen Chargen Zweijahres-oder Dreijahresverträge abschließt - so what?

Außerdem ist das Jahr 2020 politisch nicht brisanter als 2019, die Bundestagswahl ist dann längst gelaufen und eine verkehrspolitische Wende, bei der ein Bahnchef wie Grube stören könnte, ist ja nicht in Sicht.

Mein Tipp: Hier sitzen ein paar Leute im Aufsichtsrat, die mit Grube nicht können und sie haben nun ihre Mehrheit zusammen, um ihn abzusägen.
Vielleicht ist aber schon der Nachfolger "ausgeguckt" und der Alte wird nun geschickt entsorgt.

Es wird doch nicht am Ende noch Karl Theodor zu Guttenberg werden, über den kürzlich vermeldet wurde, er plane eine Rückkehr in die Politik?

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 32039.html

Qualifiziert wäre er ja für diesen Job, genauso wie alle Vorgänger: Sie alle hatten von der Bahn keine Ahnung und hätten genauso gut auch die Post oder das Militär leiten können.

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Heinrich von Hirschfeld: Der Verstand wächst mit seiner Beanspruchung.Ob Philosophie, Philantropie oder Phimose: Die Basis jeder Grundlage ist das Fundament


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Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 18:51 
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Generalvertretungsleiter

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Die "Welt" legt nach.

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... h-hin.html

Merkel-Pofalla-Dobrindt, wenn ich mir diese Dilettanten-Combo vorstelle, ist für mich jeder gescheite Ansatz erstorben.

Im oben zitierten Bericht ist immer wieder von katastrophalen Mega-Projekten wie S 21 oder der Fernverkehrsschiene die Rede. Für mich gehört ein anderes Konzept her: Nicht die Frage, wie ich Shopping-Yuppies und Vergnügungsreisende Fernbus und Billigflieger abjagen kann, sondern wie eine Nahverkehrsfeinerschließung für 40 Millionen Landeier funktionieren könnte, z.B. daß es niemand mehr weiter zum nächsten Stundentakt hat als 15 Minuten.

Darüber sollte sich der Bahnvorstand mal Gedanken machen...

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Ungelesener BeitragVerfasst: Di 31. Jan 2017, 09:37 
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Bahn für Alle: Rücktritt von DB-Vorstandschef Rüdiger Grube begrüßt

"Wir brauchen an der Spitze des Deutsche Bahn-Konzern Leute, die Eisenbahn können und wollen. Grube hat das Kerngeschäft - inländischer Schienenverkehr - ausbluten lassen", sagt Monika Lege, Verkehrsreferentin beim Umweltverband Robin Wood für das Bündnis "Bahn für Alle".
Winfried Wolf, Verkehrswissenschaftler und ebenfalls "Bahn für Alle" vermutet andere Gründe als die angeblichen Differenzen mit dem Aufsichtsrat über Grubes Gehalt: "Stuttgart 21 steht auf der Kippe. Der Bericht der Beratungsgesellschaft KPMG an den DB-Aufsichtsrat wird offenbaren, dass S21 nicht beherrschbar ist aufgrund des Anhydrid."
"Pofalla kann auf keinen Fall nachfolger von Grube werden, denn er hat noch als Kanzleramtsminister persönlich auf den DB-Aufsichtsrat Druck ausgeübt, weitere Milliarden für Stuttgart 21 zu genehmigen", fasst Bernhard Knierim die Einschätzung des Bündnisses "Bahn für Alle" zusammen (Pressemeldung Bahn für Alle, 31.01.17).


Bündnis 90/Die Grünen: Grüne fordern Sondersitzung des Verkehrsausschusses

Anlässlich des Rücktritts von Rüdiger Grube als DB-Vorstandsvorsitzender fordern die Grünen eine Sondersitzung des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages. Hierzu erklärt Matthias Gastel, Sprecher für Bahnpolitik der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
"Die gescheiterte Vertragsverlängerungen von Bahnchef Grube legt offen, dass das Vertrauen zwischen Eigentümer, Aufsichtsrat und Bahnmanagement zerstört ist. Dass Rüdiger Grube seine Gehaltsvorstellungen nicht durchsetzen konnte, heißt nichts anderes, als dass der Aufsichtsrat mit der Arbeit der Bahnspitze unzufrieden war. In der Tat ist Grube als Bahnchef gescheitert. Die Deutsche Bahn ist nicht zum leuchtenden Logistikchampion geworden. Stattdessen dümpelt der Staatskonzern zwischen hohen Schulden, schlechten Zahlen im Schienengüterverkehr, schmalen Gewinnen im Personenverkehr und großer Unzufriedenheit der Kundinnen und Kunden vor sich hin. Die geplante Vertragsverlängerung als solche war daher vor allem dem Umstand geschuldet, dass die Koalition im Jahr der Bundestagswahl keine Personaldebatten führen wollte.
Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger ist nur dann zielführend, wenn mit ihr ein strategischer Neuanfang verbunden ist. Wichtiger als die Person ist der neue Auftrag. Deutschland braucht ein starkes Konzept für die Entwicklung des Schienenverkehrs. Orientierung kann nur eine Bahnreform 2.0 geben. Hierfür braucht es jetzt den politischen Willen der Bundesregierung und die richtige Person an der Konzernspitze.
Die personelle Neubesetzung des Chefpostens bei der Deutschen Bahn darf nicht im Hinterzimmer zwischen Union und SPD ausgedealt werden. Jetzt muss das Parlament Gelegenheit haben, über die Neuausrichtung der Bahnpolitik zu beraten. Ein anspruchsloses Weiter-so nach Grubes Abgang wäre unverantwortlich. Deswegen verlangen wir Grüne im Bundestag eine zügige Sondersitzung des Bundestagsverkehrsausschusses, um die Frage, wo wollen wir mit dem System Schiene hin, zu beraten." (Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen, 31.01.17).


Bündnis 90/Die Grünen: Wir brauchen einen Experten aus der Branche

Zum Rücktritt von Rüdiger Grube als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG erklärt Matthias Gastel, Sprecher für Bahnpolitik:
"Wir brauchen jetzt einen ausgewiesenen Experten der Bahnbranche, keinen weiteren Auto- oder Luftfahrtmanager. Wegen schwerwiegender Fehler im Bahnmanagement und auch von Verkehrsminister Dobrindt, dümpelt die Bahn vor sich hin, mit maroder Infrastruktur, fragwürdigen Geschäftsbereichen und einem bedrohlichen Schuldenstand. Kanzlerin Merkel und Dobrindt stehen jetzt in der Pflicht, ausgewiesene Expertise an der Spitze der Deutschen Bahn zu bringen.
Es ist Zeit für einen personellen und strategischen Neuanfang. Der offene Bruch zwischen dem Vorstandsvorsitzenden und Aufsichtsrat zeigt in aller Deutlichkeit, dass die Bundesregierung als Vertreterin des alleinigen Eigentümers und der DB-Vorstand in den letzten Jahren nicht mehr harmonierten. Schon im Herbst wurde das Scheitern von Bund und Bahn-Spitze deutlich, als Hilfszahlungen aus dem Bundeshaushalt den DB-Konzern retten sollten. Willkürlich wechselten sich unangemessene Einmischungen und das Unterlassen von klaren Vorgaben ab. Immer neue Einfälle aus dem Hause Dobrindt ergeben noch lange kein Konzept für die Bahnpolitik.
Der Rücktritt Grubes ist somit auch Zeugnis des politischen Scheiterns von Dobrindt. Der neue Bahnchef muss bereit sein, eine ehrliche Analyse des Zustands des DB-Konzerns zu tätigen und eine Bahnreform 2.0 mit voranzutreiben. Wir brauchen ein Konzept, das die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen mit dem Klimaschutz verknüpft und die Chancen der Digitalisierung nutzt. Die Deutsche Bahn als wichtiger Player im Verkehrssektor kann und muss dies leisten" (Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen, 31.01.17).


Deutsche Bahn: Dr. Rüdiger Grube verlässt die Deutsche Bahn

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat am Montag einstimmig der Bitte von Dr. Rüdiger Grube entsprochen, mit sofortiger Wirkung seine Bestellung zum DB-Vorstandsvorsitzenden aufzuheben und seinen laufenden Vertrag durch eine Auflösungsvereinbarung zu beenden. Der Aufsichtsrat hat den Personalausschuss gebeten, die entsprechenden Modalitäten mit Herrn Dr. Grube zu vereinbaren.
Der Aufsichtsrat dankt Herrn Dr. Grube für seinen ungewöhnlich großen Einsatz in den vergangenen knapp acht Jahren für das Unternehmen. Der Aufsichtsrat wird zeitnah über eine Nachfolge entscheiden. Gemäß Geschäftsordnung wird Finanzvorstand Dr. Richard Lutz kommissarisch den Vorstandsvorsitz übernehmen.
Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Dr. Utz-Hellmuth Felcht: "Herr Dr. Rüdiger Grube hat sich bleibende Verdienste erworben, gerade auch im Hinblick auf die Zukunftssicherung der DB. Die Digitalisierung der DB ist ebenso mit seinem Namen verbunden wie das Qualitätsprogramm ‚Zukunft Bahn'." (Pressemeldung Deutsche Bahn, 30.01.17).


Kommentar: Rücktritt Rüdiger Grube

Nun also doch und auch für intimste Insider nicht vorhersehbar. Bahnchef Grube ist nach offenbar sehr aggressiv geführter Debatte in seinem engsten Mitarbeiterkreis zurückgetreten. Er wollt eigentlich noch drei Jahre das stark schwankende Schiff von der Kommandobrücke aus durch das tosende Meer steuern, aber der Kompomiss mit zwei Jahren fand seinen Beifall nicht.
Und nun deutet alles auf den Namen Pofalla hin, seinen Stellvertreter. Der wird schon wollen, und wenn nicht, führerlos wird das Unternehmen nicht sehr lange sein. Ob und in welche Richtung das Ruder herum gerissen wird, bleibt abzuwarten.
Schlimmer kann es eigentlich nicht kommen. Dass die Bahn freilich nun gegen den "Feind" Straße besser geschützt und behandelt wird, ist von der Politik nicht zu erwarten. Doch es ist nicht auszuschließen, dass es noch mehr oder weniger kleine Wunder in Trippelschritten gibt, also optimistisch bleiben (WR, 30.01.17).


Pro Bahn: Fahrgastverband bedauert Rücktritt von Dr. Rüdiger Grube

Der Fahrgastverband PRO BAHN bedauert den Rücktritt von Dr. Rüdiger Grube als Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG. Unter seiner Regie konnte der Dialog zwischen der Deutschen Bahn und den Fahrgastvertretern neu aufgebaut werden, nachdem dieser unter seinem Vorgänger quasi eingefroren war. Der Fahrgastverband PRO BAHN wurde in den letzten Jahren verstärkt von Seiten des Unternehmens eingebunden und konnte so die Bedürfnisse der Fahrgäste besser einbringen.
Insgesamt entstand so eine kritisch-konstruktive aber gleichzeitig positive Zusammenarbeit zwischen dem Fahrgastverband und der Deutschen Bahn, was Dr. Grube unter anderem mit der Bemerkung, die Mitglieder des Verbandes seien "sowohl seine größten Kritiker, als auch seine größten Fans" beschrieb. Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN lobt die Zusammenarbeit: "Wir waren uns nicht immer in jeder Sache einig, doch wir haben immer gesehen, dass wir am gemeinsamen Ziel der Verbesserung des Eisenbahnverkehrs arbeiten." Für die Wiederentdeckung dieses "Brot und Butter"-Geschäftes hatte der Verband Dr. Grube im Jahr 2012 auch beim Bundesverbandstag in Bad Salzdetfurth den Fahrgastpreis verliehen.
Der Fahrgastverband PRO BAHN wünscht Herrn Grube alles Gute für die Zukunft. Er hat in seiner Zeit vieles Positives begonnen. Dies gilt es für seinen Nachfolger oder seine Nachfolgerin fortzuführen, fertig umzusetzen und darüber hinaus neue und ambitionierte Ziele zu setzen. "Von der Person, die Herrn Grube nachfolgt, erhoffen wir uns, dass wir in Bezug auf den Dialog, Offenheit und Vertrauen nahtlos dort weitermachen können, wo wir jetzt mit Herrn Grube aufhören," erklärt Detlef Neuß, Bundesvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN (Pressemeldung Pro Bahn, 30.01.17).


Rüdiger Grube tritt zurück

Bahn-Chef Rüdiger Grube verlässt das Unternehmen mit sofortiger Wirkung. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen war er darüber verärgert, dass sich der Aufsichtsrat nicht an Absprachen hielt.
Die Überraschung ist perfekt: Rüdiger Grube, der seit Mai 2009 an der Spitze der Deutschen Bahn, tritt mit sofortiger Wirkung zurück.

Grubes bisheriger Vertrag läuft zum Jahresende 2017 aus. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn wollte ihn ursprünglich am Montag verlängern. Die Abmachung lautete zuletzt, dass Grube eine Verlängerung um drei Jahre bekommt. Im Gegenzug sollte er auf die eigentlich übliche Gehaltserhöhung verzichten.

Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen hat der Aufsichtsrat Grube am Montag aber nur noch eine Verlängerung des Vertrages um zwei Jahre angeboten. Darüber war Grube dem Vernehmen nach offenbar so verärgert, dass er um die sofortige Auflösung seines Vertrages bat.

Im vergangenen Jahr hatte die Bundesregierung Grube drei Bedingungen für eine Vertragsverlängerung genannt:

- ein besseres Unternehmensergebnis,
- eine höhere Pünktlichkeit
- WLAN in den ICEs.

Diese Bedingungen hatte Grube im Prinzip erfüllt. Deshalb galt die Vertragsverlängerung eigentlich als ausgemacht. Entsprechend sorgte Grubes Entscheidung im Aufsichtsrat, der in der Vergangenheit über die Personalie gespalten war, für blankes Entsetzen.

Konzernintern drängt sich derzeit kein natürlicher Nachfolger auf. Selbst für den bisherigen Favoriten, den früheren Kanzleramtschef Ronald Pofalla, kommt Grubes Schritt zu früh.

Grube dürfte die Entscheidung nicht leichtgefallen sein. Die Arbeit als Bahn-Chef war sein Traumjob. Auch deshalb hatte er in der Vergangenheit mehrfach Angebote anderer Unternehmen ausgeschlagen, bei denen er wahrscheinlich mehr verdient hätte.

Bei der Deutschen Bahn erhielt Grube im Geschäftsjahr 2015 eine fixe Vergütung von 900.000 Euro. Inklusive Boni verdiente er gut 1,4 Millionen Euro.

Die Deutsche Bahn bestätigte inzwischen, dass Grube zurücktritt. Der Aufsichtsrat habe am Montag einstimmig seiner entsprochen, seine Bestellung zum Vorstandsvorsitzenden mit sofortiger Wirkung aufzuheben, teilte das Staatsunternehmen mit. Den Posten werde Finanzchef Richard Lutz kommissarisch übernehmen. Der Aufsichtsrat werde bald über einen Nachfolger entscheiden. (Quelle: www.spiegel.de)


Bahn frei für Pofalla?

Abgang statt Vertragsverlängerung: Bahn-Chef Grube verlässt Staatskonzern

Rüdiger Grube hat den Job als Vorstandschef der Deutschen Bahn AG hingeworfen. Der frühere Daimler-Manager beendete am Montag seine Tätigkeit für das Unternehmen. Jetzt soll Finanzchef Richard Lutz den Konzern vorübergehend führen, ein Nachfolger soll »zeitnah« gefunden werden, wie die Bahn am Montag mitteilte.

Anscheinend hat der Aufsichtsrat diesen Schritt des seit Mai 2009 amtierenden Konzernchefs zumindest billigend in Kauf genommen, denn ursprünglich stand eine Vertragsverlängerung im Terminkalender der Medienvertreter. Bei den Beratungen des Kontrollgremiums hat es dann Agenturberichten zufolge Differenzen zu den Modalitäten der geplanten Verlängerung. Grubes Vertrag lief noch bis Dezember. Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Aufsichtsratskreisen erfuhr, warf Grube den Kontrolleuren vor, sich nicht an Absprachen gehalten zu haben. Dem Topmanager sei in der Sitzungsvorlage noch eine Vertragsverlängerung um drei Jahre bis Ende 2020 zugesichert worden. Der Vorstandschef habe dafür auf eine Gehaltserhöhung und auf eine Abfindung im Falle eines vorzeitigen Abgangs verzichtet.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt sprach anschließend von »wenig Einigungsbereitschaft auf beiden Seiten«. »Das ist in der Tat eine so nicht zu erwartende Wendung«, kommentierte der CSU-Politiker in München.

Grube verlässt den Konzern inmitten einer großangelegten Initiative, die Qualität, Kundenzahl und Ergebnis der Bahn deutlich verbessern sollte. Erst kürzlich hatte Grube das Programm »Zukunft Bahn« zur Chefsache erklärt. Allerdings gab es schon länger Gerüchte, wonach der ehemalige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) Druck mache, um an die Spitze des Konzerns zu gelangen. Der vermeintliche Politik­aussteiger war von Grube zunächst als Generalbevollmächtigter (als eine Art Cheflobbyist) in den Konzern geholt worden, angeblich um einen besseren Draht in die Regierungsspitze zu haben. Später stieg Pofalla in den Vorstand auf.(Quelle: www.jungewelt.de)


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Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 15. Mär 2017, 10:35 
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Finanzvorstand Lutz wird es dann ja wohl werdem, er leidet(!) ja schon Kommisarisch den Verein, der eine Gehaltserhöhung von 2,5% seinen Mitarbeitern zukommen läßt aber die Preise in den DB Kantinen um 10% erhöht hat...........!

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Gruß, Michael


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