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 Betreff des Beitrags: Onkel Hennes Bilderalbum
Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 29. Apr 2017, 18:52 
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Generalvertretungsleiter

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Beiträge: 2758
Onkel Hennes war eine der wirklich bedeutenden Bezugspersonen meiner Kindheit.
Er war mit Tante Alice, der jüngsten Schwester meiner Großmutter väterlichereits verheiratet und als Sohn reicher Ockenheimer Winzer hatte er Abitur. Er hätte zwar, dem Wunsch der Eltern folgend, eigentlich studieren sollen, doch zog es ihn als Inspektorenanwärter zur Bahn.

Nachdem er sich mit allen Sparten des nichttechnischen Dienstes vertraut gemacht und viele Stationen durchlaufen hatte -bildlich gesprochen, denn er war auf rheinhessischen Nebenstrecken auch Verkehrs- und Betriebsbeamter in einem und absolvierte u.a. auch die Lokführerprüfung- wurde er zunächst noch während des 2. Weltkrieges stellvertretender Bahnhofsvorsteher in Mainz-Bischofsheim, dann nach dem Krieg Leiter des Betriebsamtes Mainz, später wechselte er zur Bundesbahndirektion Mainz und ging kurz vor ihrer Auflösung (1972) mit 65 Jahren als BOR in den Ruhestand.
Onkel Hennes entfachte in mir den Eisenbahnvirus. Unzählige Stunden verbrachte ich an Wochenenden und nach der Pensionierung auch oft Wochentags bei ihm in Ockenheim. Es gab nichts im Bahnbereich, über das er nicht umfassend Auskunft zu geben vermochte.
Anläßlich vieler Zugfahrten, aber auch Autoausflügen -das befahrbare Netz wurde ab den 1970er Jahren ja bekanntermaßen löchriger- erlebte ich unvergeßliche Stunden im täglichen Bahnbetrieb. 1995 ist er dann -im Alter von 91 Jahren- plötzlich ohne zu leiden gestorben.

Aus Onkel Hennes Nachlaß möchte ich in loser Folge das eine oder andere historische Bild veröffentlichen.

Die Beschreibungen sind auch noch nach 40 und mehr Jahren von seinen Kommentaren geschwängert, die mir einschließlich seiner kräftigen, aber feinen Stimme so angenehm im Ohr klingen, als hätten die Gespräche gestern stattgefunden.
Immer habe ich auch noch das Bild vor Augen, als er, eine Zigarette aus der Zigarettenspitze rauchend, im Vorgarten seines Hauses von dem jungen Hausarzt ertappt wurde, der kurz zuvor die Praxis von seinem altgedienten Vorgänger übernommen hatte, am Zaun hielt, das Fenster herunterkurbelte um mit drohendem Finger auszurufen: "Aber, aber, was sehe ich denn da?" Onkel Hennes Antwort: "Aber Herr Doktor, habbe Sie Angst, ich däht kää 70 werre?"
Da war Onkel Hennes aber schon fast 90 und der junge Arzt fuhr recht betreten weiter...

Das Himbächel-Viadukt
Bild

Das Netz der Reichsbahndirektion Mainz reichte bis Kriegsende weit in das heutige Land Hessen hinein. Grund war, daß Mainz ab dem Wiener Kongreß 1815 zusammen mit Rheinhessen dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt zugeschlagen wurde, was dem ganzen linksrheinischen Raum wegen der aufgeschlossenen, liberalen Großherzöge einen unglaublichen Aufschwung bescherte. Die großherzogliche Familie war in Hessen-Darmstadt ähnlich verehrt wie in Bayern der "Märchenkönig". Es handelte sich um ein sehr volkstümliches, friedfertiges Herrscherhaus, das sein Land durch Kunst, Kultur, Bildung, Technik und Handel weiterbringen wollte, sich gerne unprätentiös unters Volk mischte und den Krieg 1866 wie auch den 1870 in der Bundesversammlung des Deutschen Bundes ablehnte. Leider vergeblich - zu stark war der Einfuß Bismarcks. Noch heute gibt es in Rheinhessen unzählige Ernst-Ludwig- und Eleonorenstraßen, benannt nach dem Herrscherpaar, von dem der Satz überliefert ist: "Uns geht's gut, wenn's de Leut' gut geht."
Auch die Odenwaldbahn wurde seierzeit von der RBD Mainz betreut.
Aus dem Jahre 1933 stammt dieses Bild von dem, 1881 errichteten Himbächel-Viadukt, dessen Sprengung durch die Wehrmacht 1945 verhindert wurde, weil besonnene Bürger heimlich in der Nacht zuvor die Zünder entfernt hatten.
Das gemauerte, eingleisige Viadukt wird bis heute befahren und liegt zwischen Erbach und Hetzbach.
Leider kann man das Alter der Dame schlecht schätzen, da ältere Menschen damals schon mit Mitte 60 sehr abgearbeitet und ausgemergelt waren.
Die gichtgequälten Finger sprechen wortlos eine beeindruckende Sprache wie auch der ungebrochene Tatendrang, der die Dame bei herrlichem Sonnenschein aufs Feld hinausführt zum Grasschneiden.
Der Oberkörper ist schmal, das Becken ausladend. Wieviel Kindern mag sie das Leben geschenkt, wieviel angesichts des Weltkrieges 14/18 oder der immer noch nicht besiegten Infektionskrankheiten auch schon wieder betrauert haben?
Nimmt man ihr Alter mit 70 Jahren an, wurde sie irgendwann zwischen 1860 und 1870 geboren und hat den Bau des Viaduktes noch erlebt.
Ihre unvergleichliche Würde stellt alles in den Schatten, was uns heute als "Hingucker" präsentiert wird und ich hätte mich gerne neben ihr unter einem Odenwälder Mostäppelbaum eingefunden, um über "gestern, heit' unn moje" zu schwätze.

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Heinrich von Hirschfeld: Der Verstand wächst mit seiner Beanspruchung.Ob Philosophie, Philantropie oder Phimose: Die Basis jeder Grundlage ist das Fundament


Zuletzt geändert von Horst Heinrich am Sa 29. Apr 2017, 22:51, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Onkel Hennes Bilderalbum
Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 29. Apr 2017, 22:37 
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Generalvertretungsleiter

Registriert: Mo 7. Jun 2010, 14:36
Beiträge: 2758
Ruine Ehrenfels bei Rüdesheim

Bild

Mit dem berühmten Mäuseturm bei Bingen (linksrheinisch) steht diese rechtsrheinisch bei Rüdesheim gelegene Burg Ehrenfels in unmittelbarer Verbindung.
Sie war eine Zollburg und wenn die Schiffer am Binger "Maut"-Turm nicht ihre Maut entrichten wollten, wurden sie kurzerhand auf ein Flaggensignal hin von oben beschossen, was den Geldbeutel dann meist doch wieder öffnete.
Später hat der fromme Volksmund daraus die Sage gemacht, der geizige Mainzer Erzbischof Hatto sei hier von Mäusen aufgefressen worden, nachdem er der hungrigen Bevölkerung Brot verweigert hatte und aus dem Mautturm wurde der Mäuseturm.
Mäuseturm, Ehrenfels, das Niederwalddenkmal und die "Rossel" waren beliebte Ausflugsziele für uns im Nahbereich. Hier gab es auch bis in die jüngste Zeit zahlreiche Behelfs-BÜ's, gesichert nur durch ein Drehkreuz, über die die Winzer zu Fuß über die rechtsrheinische Stecke in die Steillagen gelangen konnte.
Daher brauchte ein Lokführer praktisch zwischen Rüdesheim und Niederlahnstein und zurück die linke Hand nur noch für's Typhon. Ab Beginn des 21.Jahrhunderts wurde dann an den BÜ's nicht mehr gepfiffen - Mittelrheinanlieger, die ja auch sonst bekanntermaßen sehr hellhörig sind, haben das EBA solange genervt, bis die Vorschriften entsprechend geändert wurden.
Auf der rechten Rheinstrecke ist Onkel Hennes in den 1930er Jahren als Inspektorenanwärter, aber Heizerlehrling auf der BR 56 "hin-und hergefahre", vielleicht auch mit diesem Ng unterhalb der Ruine.

Über diesen Stromabschnitt schreibt Prof.Dr.Paul Clemen (Bonn), wahrscheinlich der profundeste Kenner von Geschichte und Psyche der hier lebenden Menschen:

"Es ist mythischer Boden Deutschlands. Im Norden sind die echtesten aller Rheinheiligen, St.Kastor (Koblenz) und St.Goar zuhause, im Süden mit Worms ist der Hintergrund zu dem großen Drama des Nibelungenliedes, hier hat die tiefsinnige Visionärin Hildegard von Bingen gedichtet, hier hat am Hofe Barbarossas der Erzpoet der Staufer gesungen, in dem zum ersten Mal diese leidenschaftliche Freundlichkeit des Mittelrheines ihren Ausdruck findet und diese Mischung aus Jenseitigkeit und Diesseitigkeit, von träumerischer Weltflucht und heiterer Lebensbejahung ist die Melodie rheinischer Dichtung geblieben, auch als an einem glücklichen Sommertage des Jahres 1808 Clemens Brentano und Achim von Arnim auf dem Mainzer Marktschiff bergab fuhren und aus den Elementen Berg und Strom, Wein und Liebe die neue Rheinromantik geboren ward. Und ist nicht das gesegnete Dreieck, das durch die Städte Frankfurt, Koblenz, Bingen eingeschlossen wird, durch die Geburtsstätten von Goethe, Brentano, George das Kronland der neuen deutschen Dichtung geworden, Wiege des deutschen Aufstiegs in das hohe Reich der Geister!
Auch daß dieses Gebiet zwischen Heidelberg und Koblenz die älteste Pflegestätte der deutschen Musik ist, gehört hinzu -von dem ersten rheinischen Musikfest, dem großen Mainzer Reichstag Pfingsten 1184, da deutsche und französische Sänger sich hier maßen, von dem Nachsommer dieser glanzvollen Zeit in der Meistersingerschule zu Worms, in dem Pfeiferkönigsamt zu Frankfurt an bis auf den heutigen Tag. Meister im Feste feiern sind die Anwohner des Mittelrheines von je her gewesen. Nirgends wird so viel gesungen wie hier."


Bis in die 1970er Jahre hinein konnte man von hier oben, wenn man früh genug da war, mit seiner aktuellen Herzdame im Arm und einem Fläschchen Riesling im Rucksack einen phantastischen "Rhein in Flammen" und noch mehr erleben. Doch danach vergifteten zunehmend aufdringliche Schaulustige, die hunderte Kilometer mit dem Auto anreisten, um ein paar Böllern beim Zerplatzen zusehen zu dürfen die Szenerie und man mußte sich in geheime Ecken des Binger Waldes verziehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Onkel Hennes Bilderalbum
Ungelesener BeitragVerfasst: So 30. Apr 2017, 09:43 
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Oh, was für eine herrliche (Achtung! Es folgt ein aktuell arg geschundenes Wort) Bereicherung für unser Forum...zeitgenössische Bilddokumente, exklusiv bei uns zu bestaunen. Ich sage dir - Horst - jetzt schon ganz herzlich "Danke sehr!" in Vorfreude auf noch viele weitere eindrucksvolle Bilder von Onkel Hennes!

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"Ich bin, wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich...!"
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 Betreff des Beitrags: Re: Onkel Hennes Bilderalbum
Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 1. Mai 2017, 14:11 
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Lokführeranwärter

Registriert: Mo 6. Mär 2017, 12:31
Beiträge: 190
Hallo Horst,

auch ich ziehe meinen Hut vor Deinen Darstellungen und freue mich bereits jetzt auf das, was noch folgen wird. Was Onkel Hennes vermutlich für Dich war, das war mein eigener Vater für mich, der nach Deinen Schilderungen sogar ein Bekannter und Kollege von Onkel Hennes hätte gewesen sein können. Im Jahre 1910 im Westerwald geboren, schlug auch er nach dem Abitur in Usingen eine Laufbahn im gehobenen nichttechnischen Dienst bei der damaligen Reichsbahn ein. Auch seine Heimatdirektion war die RBD Mainz. In den dreißiger Jahren war er im Raum Frankfurt am Main eingesetzt und den WK II verbrachte er als sog. blauer Eisenbahner in Frankreich im Zuge der Bewirtschaftung des Westwalls. Direkt nach dem Kriege war er von 1947 bis 1951 Bahnhofsvorsteher in Assmannshausen. Ich will nicht wissen, wie oft sich die Wege von Deinem Onkel und meinem Vater in dieser Zeit kreuzten; und wenn auch nur kurz zum Gruße bei der Durchfahrt in diesem Bahnhof.

Wenn man einmal von den Kriegen absieht, was würde ich heute dafür geben, in dieser Zeit gelebt zu haben. Man darf aber nicht vergessen, dass (leider) auch die Kriege es waren, die den Menschen damals beibrachten, das wesentliche vom unwesentlichen zu unterscheiden. Mein Vater hat mehr als einmal dem Tode direkt ins Auge gesehen. Gerade diese Erfahrungen waren es wohl auch, die diese Menschen insbesondere in der Nachkriegszeit prägten und aus ihnen keine Egomanen werden ließen, wie man sie heute kennt. Uns geht es eben heutzutage einfach zu gut. Und wenn die Kuh zu leichtsinnig wird, dann geht sie gerne auf's Eis.

Ein wenig mehr Bescheidenheit würde viele Probleme unserer Zeit lösen; aber da kommen wir zumindest freiwillig wohl nicht mehr hin.


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 Betreff des Beitrags: Re: Onkel Hennes Bilderalbum
Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 1. Mai 2017, 18:14 
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Generalvertretungsleiter

Registriert: Mo 7. Jun 2010, 14:36
Beiträge: 2758
Die Hindenburgbrücke bei Bingen

Bild

Die Idee einer Rheinbrücke bei Bingen, die auch eisenbahnverkehrlichen Belangen gerecht wurde, ist so alt wie die beiden Rheinstrecken.
Aber erst 1901 legte der junge Ingenieur Erich Giese einen Entwurf vor, der nicht nur den renommierten Schinkel-Wettbewerb in Berlin für sich entscheiden konnte, sondern auch im Generalstab des Herrn Schlieffen Anklang fand, denn der nächste militärische Aufmarsch gegen den "Erzfeind" Frankreich, so er denn nötig werden würde, sollte auch das Verkehrsmittel Eisenbahn stark einbinden.
Die Pläne Gieses sind vollständig erhalten und vom Architekturmuseum der FU Berlin inzwischen online publiziert worden.

http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.d ... ten=161582

Ein großes Problem stellte die Breite des Stromes an dieser Stelle mit fast 1000 Metern dar.
Daher konnte nur eine Stahlbogenbrücke auf Betonfundamenten, die mit behauenen Quarzitsteinen verblendet wurden, infrage kommen.
Nachdem sich Generalstab und Preußische Eisenbahndirektion auf die Trassenführung geeinigt hatten, ruhten die Pläne weitere 12 Jahre, ehe es ab 1913 zur Realisierung kam.
Die Ausführung des Projektes übernahm der renommierte Baukonzern Grün & Bilfinger AG, der sich im deutschen Kaiserreich auf massive Eisenbahnbrücken spezialisiert hatte und später in dem heute noch existierenden Bilfinger + Berger-Konzern aufging.
Von Anfang an war die Brücke zweigleisig konzipiert. Wenn man schon ein solches, fast einen Kilometer langes Bauwerk anging, dann wollte man sich jede Option einer späteren Verkehrsausweitung erhalten, denn nach Fertigstellung 1915 zeigte sich, daß die Brücke sowohl für den Nah- als auch den Fernverkehr reichlich überdimensioniert war.
Die über die Hindenburgbrücke geführten Züge konnte man zählen, es waren in den 1920er Jahren selten mehr als ein halbes Dutzend pro Richtung und Tag. Daher hatte die Brücke regional betrachet eine größere Bedeutung für den Fußgänger- und Fahrradverkehr.
Auch von meiner Familie wurde die Brücke z.B. gerne für einen Ausflug in die Drosselgasse, zum Niederwalddenkmal oder zu den Wallfahrten der Klöster Marienthal und Eibingen genutzt. In den Brückentürmen gab es sogar, das berichtete mir noch mein Vater, Jahrgang 1924, sonntags einen Weinausschank Binger bzw. Rüdesheimer Winzer.

Ab 1918, als die Rheinlande französisch besetzt waren (die Besetzung endete erst am 30.Juni 1930)
führten Extratouren der Besatzer immer wieder zu großen Spannungen, z.B. mußte die Brücke öfters mal gesperrt werden, weil französische Offiziere mit dem Dienstwagen eine Inspektionsfahrt machen wollten.
Siehe Bild:

https://www.flickr.com/photos/bibliothe ... /lightbox/

Das stellte den Bahnverkehr regelmäßig vor große Probleme, denn die Herren stiegen immer mal wieder aus, rauchten in Ruhe eine Gitanes, schossen Fotos ehe sie die Brücke wieder verließen, um z.B. in Bingen-Kempten ein Fäßchen Wein zu "beschlagnahmen", mit dem sie in ihre Kaserne am Binger Rheinufer zurückkehrten.

Schon ab 1926 wollte die mächtige Reichsbahn-Gesellschaft, die die Interessen der deutschen Staatsbahnen bündeln sollte, mit der Öffnung der Brücke für den Kraftfahrzeugverkehr am beginnenden Mittelrhein-Autotourismus partizipieren und richtete Auffahrrampen ein.
Die Binger Fährleute aber erstritten sich nach vierjähriger Prozeßdauer vor dem Reichskammergericht ein aufsehenerregendes Urteil gegen die Bahn, das sich auf eine Urkunde aus dem späten Mittelalter, die "Binger Fährgerechtsame" bezog, die das Rheinquerungsrecht an dieser Stelle ausschließlich den Binger Fährbetreibern zuwies.
Die Bahn mußte kapitulieren und ab 1930 war der Autoverkehr über die Brücke wieder untersagt.
Die Bahn richtete dann noch einmal ein mondänes Zugangebot über die Hindenburgbrücke ein, die sog. Bäderlinie, die die Heilbäder Wiesbaden/Bad Schwalbach, Bad Kreuznach,Bad Münster am Stein und Sobernheim (noch ohne "Bad", aber bekannt durch die heilkundlichen Ideen des Pastor Felke) verband und bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges recht gut angenommen wurde

Im März 1945 wurde die Brücke von der deutschen Wehrmacht gesprengt und später nicht wieder aufgebaut.

Auf Binger Seite gab es die Blockstelle Rochusberg bei Bingen-Kempten. Hier liefen die Strecken aus Mainz/Ockenheim und Bad Kreuznach/Laubenheim (Nahe) zusammen, um über die Hindenburgbrücke geführt zu werden.
Der Spannbeton-Brückenbau steckte noch in den Kinderschuhen, erfreute sich aber unter Hochbauingenieuren der Bahn großer Beliebtheit.

An einem regnerischen Tag des Jahres 1915 erfolgt hier eine Sichtprüfung während der Bauabnahme.

Im Hintergrund links das Ausfahrsignal der Bk Richtung Bad Kreuznach.

Bild

Heute ist diese Stelle nicht mehr wiederzuerkennen.

Innerhalb von gerade einmal 60 Jahren -die letzten Reste der einst zweigleisigen Bahnstrecke wurden Ende der 50er Jahre beim Bau der Umgehungsstraße der B 9 um Bingen herum beseitigt- ist hier ein völlig anderes Landschaftsbild entstanden.

Die beiden Baufahrzeuge auf diesem Zeitungsbild

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokale ... 745568.htm

stehen da, wo sich die erste der oben gezeigten Brücken befand

Der Bericht strotzt übrigens vor dem üblichen Presseschwachsinn, der heute in den Medien von ungebildeten Schreiberlingen publiziert wird und der jeder seriösen Recherche entbehrt. Die Brücke wurde nicht 1906, sondern 1913 errichtet und ihre Beschädigungen stammen von einem sehr dilettantischen Versuch, die im Hintergrund des Zeitungsberichts noch sichtbare B 9-Brücke 1959 an die Bahnbrücke anzubinden.

Vielen Dank, Grauwacke, für Deine Ergänzungen.
Ich denke auch, die beiden Herren sind sich irgendwann begegnet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Onkel Hennes Bilderalbum
Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 5. Mai 2017, 13:26 
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Generalvertretungsleiter

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Beiträge: 2758
Bahnhof Rüsselsheim-Opelwerk

Mit dem Opel 4 , auch genannt "Laubfrosch" wegen der bis dahin im Pkw-Karosseriebau, wo schwarz dominierte, grünen Lackierung startete 1924 auch Opel in Rüsselsheim in die Autoproduktion "für jedermann", was natürlich ein hehres Ziel war.
Denn der Opel 4 kostete immerhin noch über 4000 Rentnmark und damit fast soviel, wie ein kleines Siedlungshaus auf dem Land. Also noch lang kein Start ins Automobilzeitalter für den normalen Bürger.
Mit dem 4er startete auch die Fließbandproduktion und zunehmend auch der Neuwagentransport per Bahn ab dem neu eingerichteten Bahnhof "Opelwerk".
Wie man sieht, wurden die Fahrzeuge damals noch mit Planen geschützt auf Reisen geschickt. Am Bestimmungsbahnhof wurden sie dann von den Vertragshändlern über Kopframpen abgeladen, poliert und dann konnte ihn der Kunde in Empfang nehmen.
Für einen Reichsbahninspektor wie Onkel Hennes waren Autos freilich seinerzeit unerschwinglich. Erst 1953, da war er bereits 48 Jahre alt, konnte er sich ein Auto leisten und zwar einen VW Käfer. Der kostete mit 3.900 Mark fast 2000 Mark weniger als der billigste Opel (Olympia Rekord für 5.800 Mark).
In seinem Geburtsort Ockenheim gab es in den 1930er Jahren nur ein halbes Dutzend Autos.
Reiche Weinhändler, Geschäftsleute oder Ärzte konnten sich solche automobilen Wünsche erfüllen.
Von der Realisierung solcher Träume war man aber als das Bild entstand bei den jungen Eheleuten weit entfernt. Vorläufig war man froh, in einer Bahnwohnung am Dienstort "Bischem" nebst Reichsbahnhausbrandversorgung preisgünstig wohnen und per Personalfahrkarte und Freifahrtscheine verreisen zu können.

Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Onkel Hennes Bilderalbum
Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 6. Mai 2017, 15:11 
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Generalvertretungsleiter

Registriert: Mo 7. Jun 2010, 14:36
Beiträge: 2758
Im Nachbardirektionsbezirk: Bad Kreuznach 1968

In den 1960er Jahren eroberte die V 100 immer mehr Eilzugleistungen auf Hauptbahnen, so auch zwischen Mainz und Saarbrücken, wo bis dahin diese Aufgabe von der Baureihe 23 erledigt wurde. Zusätzlich sorgten die berühmten Silberlinge für ein neues Reisegefühl im Nahverkehr, obwohl auch die bis dahin verwendeten 3y-Wagen schon sehr bequem waren.
Für die Zub hingegen waren die Silberlinge ein Segen, denn sie waren mit einer Druckluft-Türschließung ausgestattet, was eine enorme Arbeitserleichterung brachte.
Aber auch Schnellzugwagen liefen immer mal wieder "mit", wie man sieht.

Dieses Bild entstand im Herbst 1968 und ist aus verschiedenen Gründen bemerkenswert.

Es zeigt die V 100 2102 auf Gl 3 des Bad Kreuznacher Bahnhofs mit einem Eilzug aus Mainz.
Im Hintergrund ist die im gleichen Jahr geschlossene Chemische Fabrik Dr.Jacob zu sehen, die nicht nur Gleisanschlüsse hatte, sondern wo auch zwei Werksloks von KHD (Klöckner-Humboldt-Deutz) OMZ 122R Baujahr 1937 und 1942 verkehrten.
Bei Dr.Jacob wurde ab 1872 Ammoniak, später Schefelkohlenstoff hergestellt, zeitweise arbeiteten hier 400 Personen.
Wie damals üblich hinterließ das Unternehmen viele Hektar verseuchten Grund und Boden inmitten der "Kurstadt", auch die Mitarbeiter der Kreuznacher Bm (der langgezogene Bau direkt hinter dem Zug) mußten viele Emissionen über sich ergehen lassen. Über das Gelände wurde in Bad Kreuznach oft sarkastisch gewitzelt: Angenommen man steckte am Montag einen rostigen Spaten in den Boden, dann konnte man, je nachdem wo man sich befand, am Freitag entweder einen blitzblanken Spaten herausziehen oder hatte nur noch den Stiel in der Hand, weil das Eisen weggefressen war.
Auf jeden Fall ist heute nichts mehr von der Fabrik übrig, auch die Bm hat längst geschlossen und auch der letzte Kreuznacher Wasserkran (ganz rechts im Bild zu erkennen) wurde bereits 1978 entfernt.
An diesem Wasserkran füllten die Dampfzüge aus Mainz noch mal schnell ihre Vorräte auf, bevor sie ihre Fahrt nach Saarbrücken oder Kaiserslautern forsetzten:
Doch in diesem Herbst 1968 waren Dampfzüge an der Nahe bereits selten. Im Eil- und Schnellzugdienst hatten V 200 und V 100 bereits die Hauptrolle übernommen.

Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Onkel Hennes Bilderalbum
Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 6. Mai 2017, 15:40 
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Generalvertretungsleiter

Registriert: Mo 7. Jun 2010, 14:36
Beiträge: 2758
Die Baureihe 692 (692 501)

Zu der Zeit, als die Bahn Neukontruktionen noch ordentlich erprobte, wurden auch gerne mal -berücksichtigt man den Zeitgeschmack- abenteuerliche Neuschöpfungen realisiert.
Eine solche war der VT 92.5.
Er war ein Umbau des Triebwagens 872 aus dem Jahre 1932, der 1949 zur Erprobung diverser Motor- und Antriebsvarianten konstruiert wurde.
Gleichzeitig erprobte man auch eine neues Karosseriedesign, das später in die Entwicklung der Baureihe VT 08 mündete.
In den VT 92.5 wurden immer wieder verschiedene Maybach-, MAN- und Daimler-Benz - Motoren eingebaut um ihre Eignung bei allen möglichen Einsatzzwecken und Strecken zu testen.
Ab Mainz wurde er z.B. in Rheinhessen und am Rhein eingesetzt, auf den Rheinstrecken mußte er sich sowohl in der dichten Zugfolge, aber auch inmitten der bis zu130 km/h schnellen Baureihe 01 bewähren.
Es versteht sich von selbst, daß die Anwesenheit dieses Prototyps in Mainz für Aufsehen sorgte und der VT von den Mitarbeitern der BD fotographisch dokumentiert wurde.

Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Onkel Hennes Bilderalbum
Ungelesener BeitragVerfasst: So 7. Mai 2017, 14:02 
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Generalvertretungsleiter

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Rheinhessen und der Mittelrhein: Bahn und Bus nicht Bus anstatt Bahn

Die Bahn hatte sich von Anfang an mit dem modernen Verkehrsmittel Omnibus arrangiert. In den 1920er Jahren, als weltkriegsbedingt kaum an die Fortführung ehrgeiziger Nebenstreckenpläne, die es überall vor dem Krieg gab, zu denken war, versuchte man, bestehende Lücken mit dem Omnibus zu schließen.
So gab es viele Linien über Land, die dazu da waren, bestehende Bahnhöfe zu verbinden.

Eine Ausnahme bildeten Gesellschaftsfahrten mit dem Reichsbahnomnibus, die nicht primär das Ziel hatten, Lücken zwischen Strecken zu überbrücken, sondern mit denen eine Reisegesellschaft an einem Bahnhof, z.B. Mainz abgeholt wurde, um ihr die Region außerhalb des regulären Bahnbetriebes zu erschließen.
Nach einem reichhaltigen Programm, bei dem auch die Kulinarik nie zu kurz kam, wurde die beschwingte Gesellschaft wieder an einem Bahnhof, z.B. Worms abgeliefert. Solche Rheinhessenrundfahrten, bei denen der Rheinhessenwein natürlich eine Hauptrolle spielte, haben Onkel Hennes und Tante Alice zu Beginn ihrer Ehe öfters gemacht, bevor das erste Kind 1938 eine andere Marschrichtung vorgab und man so ausgiebig nicht mehr zechen konnte.
Bei dem Omnibus handelte es sich um einen Daimler-Benz, eine Fortführung der bei der Reichsbahn bewährten Busse der Gottlieb-Daimler und Carl Benz AG, die bekanntermaßen 1926 zur Mercedes-Benz AG fusionierten. Dieses 75-PS-Modell weist aber mehr Daimler- als Benz-Anlehnungen auf.
Niemand kann sich mehr vorstellen, wie es ist, einen solchen rund 15 Tonnen schweren Sechszylinder mit lediglich rund 80 PS ohne jegliche Lenkhilfen über geschotterte Straßen bergauf und bergab und durch teils enge Ortsdurchfahrten zu fahren.
Schon mein Gastspiel als studentischer Busfahrer mit dem Magirus Saturn 150 L 12 -immerhin mit Gemmer-Lenkung- in den 1980er Jahren zwischen Mainz und Kirchheimbolanden bescherte mir Eindrücke, die heute kaum noch vorstellbar sind.
Hier haben die Busfahrer in den 1930er Jahren manches geleistet, was ihnen nie anerkannt worden ist. Obwohl die Rheinhessen ganz anders als viele umliegenden "Landsleute" viel verzeihlicher hinsichtlich kleiner Servicemängel sind, was ich sowohl im ETA 150 zwischen Bodenheim und Alzey, als auch im Linienbus "im Auftrag der Bundesbahn" noch in den 1980er Jahren erleben durfte.
Wenn dann zwischen Mainz und Alzey etwa in Höhe Framersheim eine kleine Verspätung zusammengefahren war, brauchte niemand um seinen Anschluß zu fürchten. Ehe die Züge oder Busse der "Fasananstrecken" nicht da waren, stellte der Alzeyer Fdl kein Signal auf Hp 1 oder 2, denn er hatte auch den Bahnhofsvorplatz und die Omnibusse im Blick. Man konnte sogar vom Busplatz über einen F-Kasten und ein OB 33-Telefon miteinander kommunizieren über die Bahnhofsfernsprechleitung, an die alle relevanten Mitarbeiter von der Lokführermeldestelle bis zur Bahnbusverkehrsstelle miteinander verbunden waren.

Bild 1 dokumentiert eine Fahrt nach Bacharach. Hier steht der Bus vor dem, 1392 erbauten "Alten Haus", das seit 1897 im Besitz der Familie Weber ist und immer noch eine typische mittelrheinische Weinwirtschaft beherbergt. Der Operettenkomponist Robert Stolz ist hier immer wieder gerne eingekehrt.

Passanten versuchen hier gerade, einen Hanomag 2/10 PS, genannt "Kommißbrot" anzuschieben, ein von 1925-1928 gebauter Kleinwagen, der immerhin schon drei Vorwärtsgänge besaß und 60 km/h erreichte, aber auf einem Straßenbelag wie dem vorliegenden sicher mehr als einmal "in den Graben" rutschte.

Die Reichsstraße 9 (später B 9) führte noch zwischen Bingen und Köln mitten durch alle Dörfer und Städte und war mit Blaubasalt gepflastert, besonders bei Regen eine gefährliche Sache.
Zwischen Bacharach und Henschhausen ist noch ein Stück dieser gepflasterten Straße erhalten.

Wenn man sich einmal den kulinarischen Ablauf eines solchen Ausflugs vergegenwärtigt, wird klar, daß die Mittelrheingastronomie schnell reich wurde.
Der Tag begann mit einem typischen "Määnzer Friehstick": Weck, Worscht und Wein, dazu gab es bereits den ersten Weinschoppen (0,4 Liter). Zum Mittagessen wurde zu einem Rheinischen Sauerbraten mit Klößen und Rotkraut eine "Spitzflasche" Riesling (0,7 Liter) gereicht. Zum Nachmittagskaffee gab es Torte und Kuchen, die abendliche Weinprobe (12-16 Proben je 0,1 Liter) flankierten Schlachtplatte mit Sauerkraut und Kartoffelpürree bzw. Hausmacher Wurst, abgerundet mit einem Likör für die Damen und einem Tresterbrand bzw. Obstwasser für die Herren.
Bilanz: 6000-8000 Kalorien, zwei bis drei Liter Wein.
Kaum einer, der dann nicht noch einen 6er Karton Wein mit nachhause nahm.
Das sind natürlich Einnahmen, von denen die heutige Gastronomie nur noch wehmütig träumen kann und während sie gelangweilt von diesen goldenen Zeiten träumt, fällt ihr sogar auf, daß man hin und wieder mal einen Zug hört, was angeblich den Umsatzrückgang ausgelöst hat. An dem Tag, an dem das Bild entstand, waren die Züge in Bacharach nicht leiser als heute, nur die Gäste waren in ihrer überschäumenden Lebensfreude möglicherweise ausgelassener und lauter als der Bahnverkehr.

Bild 2 zeigt den Bahnbus in den Fluren von Nackenheim, Schauplatz von Zuckmayers berühmten Werk "Der fröhliche Weinberg".


Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Onkel Hennes Bilderalbum
Ungelesener BeitragVerfasst: So 7. Mai 2017, 14:24 
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Registriert: Do 20. Mai 2010, 21:40
Beiträge: 7233
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Horst, das ist ja wirklich toll, was Du da aus dem Album deines Onkels alles hervorzauberst und treffend und informativ kommentierst. Ich hoffe, es handelt sich um ein sehr dickes Album, daß Du uns da häppchenweise auftischst.

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„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
Albert Einstein
"Ich bin, wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich...!"
Konrad Adenauer


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